ATI Spezial - Zeitmanagement (Folge 25)

Shownotes

Wenn euch die Zeit nur so durch die Finger rinnt, dann ist das eure Folge. Anja spricht über Zeiträuber, Aufgaben-Tetris und viele andere Tricks, um am Ende des Tages doch noch eine Chance auf Feierabend zu haben.

Für das MEHR im Job mit Sinn, Humor, wilden Ideen und nie ganz jugendfrei.
Neue Folgen alle 14 Tage mittwochs.

#anjakeckcoaching #boahendlichpodcast #endlichmehr #blomberg #lippe

Bildquelle: unsplash/reinis-birznieks

Transkript anzeigen

00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zum Bohr Endlich Podcast, den Podcast den du gerade noch gebraucht hast.

00:00:15: Und heute sind wir da mit einem Artyspezial zum Thema Zeitmanagement.

00:00:21: Wir ist ein bisschen übertrieben tatsächlich.

00:00:23: Es bin nämlich heute nur ich.

00:00:25: also hier ist die Anja und wir haben ja am letzten Mal gesprochen über Mantle Load in der Arbeitswelt und ich habe gedacht, wir schießen noch mal so ein bisschen was nach zum Thema Zeitmanagement.

00:00:39: Was sich beim Thema Zeit-Management immer so ein bißchen ärgerlich finde ist dass wir versuchen mit einem guten Zeitmanagement einfach nochmal zu schaffen.

00:00:48: Ich finde aber ein gutes Zeitmanagement ist nicht dafür da das man immer wieder die Kohlen aus dem Feuer holt Dass man irgendwann da landet wo man denkt okay jetzt habe ich zwar ein super Zeitmanagement, aber es ist einfach insgesamt zu viel.

00:01:03: Es kann nicht sein dass zum Beispiel Unternehmen oder auch die Familie einfach viel viel viel soviel von einem fordern und dann sagen ja da brauchst du einfach einen besseren Zeitmanagement.

00:01:13: Das läuft in eine Richtung die ich überhaupt nicht verstehen kann und überhaupt nicht gut finde.

00:01:19: Ein gutes Zeitmanagement dient meiner Meinung nach dazu seine Leben wirklich mit den Dingen zu füllen, die man haben möchte.

00:01:29: Also im Grunde genommen geht es darum, wie will ich leben?

00:01:32: Mit was möchte ich meine Zeit verbringen?

00:01:34: und das Kurioses ist ja dass wir Zeit Lebenszeit ganz anders behandeln als Geld.

00:01:45: Obwohl Lebenszeit genau so endlich ist.

00:01:48: also eigentlich ist es Lebenszeit Management wenn man sich über Zeitmanagement unterhält.

00:01:54: Das ist eben genau das Dass wir gucken müssen wie Wie soll es genau in unserem Leben laufen?

00:02:02: Weil nämlich jeder kleine Moment sich aneinander reiht und irgendwann halt ein ganzes Leben ergibt.

00:02:06: Ich glaube ich habe es ausreichend dargestellt.

00:02:09: Wenn ihr jetzt also denkt, ja okay Zeitmanagement, könnte ich mal ein bisschen was dran machen Dann würde ich gerne mit euch so ein paar Dinge durchgehen Und zwar als allererstes vielleicht So die Klassiker.

00:02:21: Jetzt können wir uns überlegen dass wir die klassischen Tools des Zeitmanagements bis in die Tiefe durchgehen, aber da lässt sich auch relativ gut recherchieren und relativ zügig.

00:02:30: Also bei den Klassikern habt ihr dabei das Pareto-Prinzip.

00:02:35: Pareto heißt... In ganz vielen Fällen kann ich mit zwanzig Prozent Aufwand achtzig Prozent erreichen.

00:02:43: Und wenn ich dann noch mehr haben möchte also die letzten achtzig prozent nochmal aufwende dann schaffe ich auch noch im Ergebnis nochmal zwanzig Prozent mehr.

00:02:54: Ist die Frage, ist das nötig?

00:02:56: Das ist nicht bei jeder Tätigkeit nötigt.

00:02:59: vielleicht wenn ihr irgendwas ganz ganz präzise haben wollt, wenn ihr eine Analytik tätigt seid oder es wirklich um Menschenleben geht.

00:03:08: da brauchen wir alles also alles was wir können aber vielleicht nicht die Ablage geht.

00:03:18: Ja, da reicht es vielleicht wenn die ganzen Blätter nicht alle akkurat Millimeter genau übereinander liegen sondern dass sie vielleicht einfach im Ordner landen.

00:03:27: das würde ja vielleicht auch schon mal reichen.

00:03:29: also Wenn ihr gleich über Zeitmanagement nachdenkt und ich würde euch jetzt empfehlen nimmt auch ruhig schon mal ein Stift unten Papier zur Hand damit er vielleicht einige Sachen mit euch aufzeichnen könnt muss es immer die hundert Prozent sein.

00:03:45: Das ist eigentlich die Frage.

00:03:48: Dann Eisenhower-Prinzip, auch was ihr nachlesen könnt.

00:03:55: Eine Eisenhauer hat immer Unterschiede in.

00:03:57: es ist wichtig und oder es ist dringlich.

00:04:01: das heißt er hat gesagt wichtige und dringende Sachen haben die Priorität eins sie müssen vorgezogen werden.

00:04:07: alles was wichtig ist aber nicht dringend kann ich planen.

00:04:14: Was dringend ist, aber nicht so wichtig kann ich am besten delegieren.

00:04:18: Mit dieser Aussage habe ich ein bisschen Bauchschmerzen weil es natürlich im Bereich Führung und Teamarbeitern dazu kommt dass die dringenden aber nicht wichtigen Sachen immer bei den Mitarbeitern landen.

00:04:32: Und man möchte ja auch mal interessante Aufgaben machen als Mitarbeiter und nicht immer nur hinterherhechten und ein dringendes Teil nach dem nächsten abarbeiten.

00:04:44: Aber auch da könnte man drüber nachdenken.

00:04:47: Wenn immer wieder die Sachen dringend werden, habe ich dann nicht gut genug geplant.

00:04:50: vielleicht oder wenn es dringende Dinge.

00:04:54: kann ich die aufteilen?

00:04:57: Kann ich mir das vielleicht von Robotern oder irgendeinem besseren Computerprogramm oder irgendwas abnehmen lassen?

00:05:07: wäre ja auch eine Option.

00:05:09: und Eisenhaut auch gesagt, was weder wichtig noch dringend ist gehört konsequent gestrichen.

00:05:15: Und da sind wir auch schon bei meiner nächsten und einer der liebsten Methoden eigentlich im Zeitmanagement und zwar die Not-to-do Liste.

00:05:26: Es gibt Dinge Da hat man keinen Bock drauf Die will man auch nicht machen, die will man nie wieder machen.

00:05:30: Dann macht es Sinn sich einmal Gedanken darüber zu machen wie man die los wird Wie man die outsourcen kann Was man damit macht.

00:05:38: Aber dazu später vielleicht noch mal mehr.

00:05:41: Was haben wir noch?

00:05:43: Es gibt noch Visualisierungsmethoden wie Grandchart, also was vor allem für den Bereich Projektmanagement glaube ich ganz gut ist.

00:05:55: es gibt natürlich unfassbar viele digitale Methoden die ihr nehmen könnt.

00:06:00: das geht auf jeden Fall auch.

00:06:01: und es gibt das Timeboxing.

00:06:05: Timeboxing heißt dass sich mir wirklich meinen Kalender nehme, meine Aufgaben mir angucke und die Aufgaben sozusagen im Kalender sauber plane.

00:06:16: Wenn ich dann natürlich ein Meeting habe wo ich jetzt irgendwie keine Zeit habe gerade was zu tun okay dann ist diese Zeit geblockt.

00:06:22: aber ansonsten zacker ich mir sozusagen jede Aufgabe unter die andere und plane auch pausend ein und natürlich auch pufferzeiten weil es kann immer sein dass das eine etwas länger dauert das andere vielleicht etwas weniger lange dauert, wo man dann vielleicht noch so ein Bonus reinschieben kann.

00:06:38: Warum macht man das?

00:06:39: Also es hört sich ja nach relativ viel Aufwand an, dass du zu planen.

00:06:43: aber Punkt eins ist ihr wisst danach was ihr getan habt weil er das schön abgehakt hat.

00:06:48: und das andere ist diese klare Struktur schafft es, dass man auch Lücken findet Weil es gibt immer diese zehn Minuten Man vielleicht dann schon gedanklich eher so Stift wieder einpackt, Rechner runterfährt.

00:07:08: Die man aber noch super nutzen könnte.

00:07:10: Aber für richtig große Sachen lohnt es sich nicht.

00:07:13: Aber wenn man seine Aufgaben klar vor Augen hat und diese vielleicht auch noch in Unterpunkte geteilt hat Dann hat man echt eine total gute Chance Und kann man immer nochmal in diesen Lücken was erledigen oder zum Beispiel auch Warteschlangen nutzen.

00:07:30: also Es gibt so Dinge, die muss man nicht zu Hause am Schreibtisch machen.

00:07:35: Also wenn es um Zeitmanagement geht kann man das ja genauso für einen Job nehmen wie auch irgendwie im privaten.

00:07:41: und wieso soll ich nicht in der Warteschlange anstatt eben durch YouTube zu scrollen oder durch Instagram?

00:07:49: Nicht die organisatorischen Sachen tun, die ich jetzt machen kann.

00:07:52: Das ist total schön geworden mit den digitalen Endgeräten dass man einfach überall arbeiten kann Aber wie gesagt nicht mit dem Zweck, dass dann wirklich der Tag morgens um sechs Uhr anfängt und durchgetaktet ist bis abends um elf.

00:08:11: Sondern das man sich durch ein gutes Zeitmanagement Pausen erarbeitet weil der also einer von zwei echten Zeiten ist.

00:08:22: es wenn man keine pausen macht Wenn man das Gefühl hat, dass die Zeit immer nur so durch die Finger rinnt dann sollte man sich mal gut überlegen wo man Zeit verliert.

00:08:34: und das ist meistens eben dadurch, dass man keine Pause gemacht hat.

00:08:38: Dass man dadurch ineffektiv wird.

00:08:41: Das Fehler passieren.

00:08:43: Daß man wieder die Fehler ausbügeln muss.

00:08:46: Dass Man sich irgendwie Dinge nicht mehr merken kann.

00:08:47: also ich finde das beste Beispiel ist eigentlich immer jemand der ganz viel lernt.

00:08:53: die Formatzeuten kennen das.

00:08:57: Und wenn, wenn das dann passiert dass man irgendwie immer noch mehr lernt und mehr lernte und mehr lernt und dann irgendwann auch nicht mehr schläft Wenn man ja so viel lernen muss Dann kann sich das Gehirn auch irgendwann nichts mehr merken.

00:09:09: und ähnlich ist es So wenn wir immer nur arbeiten und keine Pausen machen werden wir total ineffektiv und dann Wie gesagt haben wir nach einem höheren Aufwand um was wir vielleicht einfach nicht ordentlich bedacht haben, dann auszugleichen.

00:09:29: Deswegen sind eben Pausen und damit meine ich echte PausEN total wichtig!

00:09:34: Und wenn ihr zum Beispiel in so einer Warteschlange steht – gut, da macht ihr ja auch etwas – aber dann entscheidet euch doch bitte bewusst ob ihr noch ein paar organisatorische Sachen erledigt oder ob ihr diesen Moment einfach nutzt, blöd durch die Gegend guckt und eine Pause im Anfang strechen macht... Eine richtige echte Pause ist natürlich noch mal was ganz anderes.

00:09:56: Das ist dieser Moment wo ihr euch hinsetzen könnt, vielleicht nur ein Käffchen trinken könnt ins Grüne gucken könnt, wo ihr keine Termine habt und nicht gleich wieder etwas ansteht.

00:10:05: Das is ne Pause!

00:10:07: Ihr könnt den Ort frei wählen, ihr könnt das Wissertut frei wähln... ...und ihr könnt den Moment einfach genießen.

00:10:15: Und ich glaube dass heute viele Menschen nicht mehr in der Lage sind wirklich eine gute Pause zu machen.

00:10:20: sie beschäftigen sich nicht mehr damit Viele schon, einige aber nicht.

00:10:24: Beschäftigen sich dann nicht mehr damit was ihnen wirklich gut tut wo sie neue Energie tanken können unterkommen können und wirklich so einen Ausgefühl haben.

00:10:36: Wo sie nicht noch ständig an irgendwas denken müssen Und wie man es schafft dass man nicht ständig alles Mögliche denkt muss was man noch zu tun hat.

00:10:45: Da kommen wir gleich auch zum Klassiker.

00:10:49: Ein weiterer echter Zeitieb sind Störungen.

00:10:51: Also wenn ihr eine Aufgabe anfängt euch reingefuchst habt, danach denken müsst.

00:10:57: Und dann kommt eure Kollege und sagt, kannst du mal ihm helfen?

00:10:59: Ja macht man natürlich!

00:11:00: Dann habt ihr einmal die Unterbrechung für diese Hilfe dir leistet.

00:11:04: aber ihr müsst euch auch wieder ins Thema rein denken.

00:11:06: bei einigen Sachen ist das nicht so schwierig anderen Sachen es ist aber wirklich massiv sodass er dann erst wieder Zeit braucht bis ihr an der Stelle seid wo ihr weitermachen könnt.

00:11:14: und wenn dann gleich der nächste wiederkommt der wieder was anderes will dann habt ihr quasi keine Chance sauber die Sache von oben nach unten abzuarbeiten.

00:11:21: die verliert unfassbar viel zeit verliert auch echt Nerven, weil das anstrengend ist.

00:11:28: Das heißt wenn ihr eine Tätigkeit ausführt die wirklich, wirklich Ruhe und Konzentration braucht dann ist es sinnvoll die auch ruhig und konzentriert zu machen.

00:11:38: ich weiß dass in vielen Arbeitsumgebungen nicht unbedingt der Fall ist aber die Effektivität steigern könnt ihr damit auf jeden Fall.

00:11:47: Wenn ihr zu lange an einer Tätigkeiten arbeitet denkt du ah die muss fertig Könnt ihr eine Pause machen, natürlich.

00:11:59: Oder ihr wechselt die Tätigkeit?

00:12:03: Auch ein Zeitdieb kann sein sich zu lange an einer Sache festzufressen und nicht ab und zu mal zu wechseln.

00:12:11: Weil dadurch werdet er auch wieder effektiver weil dann einfach unterschiedliche Regionen genutzt werden, unterschiedliche Prozesse da sind.

00:12:18: Die Motivation steigt auch wieder, weil er einfach merkt okay jetzt habe ich hier wieder was geschafft und dann könnt ihr ja wieder auch zur ursprünglichen Tätigkeiten zurück oder zurückkommen.

00:12:29: Das sind eigentlich so die Dinge, wo ich sagen würde das erst mal als allererstes und wenn ihr dann denkt okay wunderbar jetzt bräuchte ich aber noch ein bisschen was wie ich wirklich so Schritt für Schritt vorgehen kann.

00:12:45: der erste Tipp ist wirklich bitte macht euch eine to-do Liste.

00:12:52: egal was ihr im Bereich Zeitmanagement findet egal wie die Planung aussehen.

00:12:59: Es ist immer diese Kombination aus.

00:13:01: was ist meine Aufgabe und in welchem Zeitraum mache ich sie?

00:13:06: Das alles andere sind eben Varianten davon, also schreibt euch wirklich eine to-do Liste.

00:13:12: Eine to do Liste ist zwar total old school hat aber den Vorteil dass ihr den Kopf frei bekommt.

00:13:18: Ihr braucht nicht mehr immer ständig darüber nachdenken was jetzt noch anliegt.

00:13:23: das muss nicht unbedingt so klassisch als Liste sein.

00:13:26: Das kann auch ein Mind-Map sein, das kann in so einem digitalen Projektplaner sein.

00:13:29: aber haltet es irgendwo fest.

00:13:31: Einfach damit ihr euch den Stress nehmt... Ihr könnt etwas vergessen!

00:13:36: Und das Schöne ist auch dass wenn ihr mit einem Teil fertig seid könnt ihr's einfach abhaken und dann seht ja auch was ihr alles geschafft habt das wiederum motiviert Wenn ihr irgendwie so kleine Zettelchen nehmts und die danach weg tut Dann erinnert euch gar nicht mehr daran, was ihr wirklich geschafft habt.

00:13:52: Das kann sinnvoll sein für Dinge die man unbedingt an dem Tag tun muss und was das ich einkaufen.

00:14:00: Aber wenn es wirklich um Planung über einen größeren Zeitraum geht dann macht es sogar Sinn sich das schön in einem Buch zum Beispiel zusammenzufassen.

00:14:07: also eine Sache die ja unfassbar grandios ist wie ich finde ist eben diese Bullet Journal Methode von Ryder Carroll.

00:14:15: der hat ja ein Notizbuch entwickelt sozusagen oder jeder macht das auch so ein bisschen wie er es für richtig hält.

00:14:23: In dem Schiedsbuch ist der Kalender, da sind die Dudulisten, da ist die Geburtstagsliste.

00:14:28: Das kann auch als Gizzenblock dienen und er legt sich immer an für täglich eigentlich was es heute zu tun.

00:14:37: Und wenn er es nicht schafft die Sachen zu erledigen und abzuhaken dann transferiert er dir also dass heißt er kann sich das in den nächsten Tag packen oder halt auch für die nächste Woche hinlegen und macht sich dann Symbole dran.

00:14:50: So fallen nach rechts, okay das habe ich in der nächste Woche verschoben oder dass es vielleicht auch erst viel später notwendig.

00:14:56: Dann verschiebe ich's in den Future-Lock.

00:14:59: Dann gibt's einen Fall nach links.

00:15:01: In seinem Notizbuch sind diese übergeordneten Sachen oder das was halt weit in der Zukunft liegt immer ganz am Anfang schon mal vom Buch notiert und dann kann er sich da die to dos rein tragen, die jetzt vielleicht im Moment noch gar nicht wichtig sind.

00:15:16: Also das heißt man hat keine To-do-Liste wo Sachen draufstehen, die erst wieder in einem halben Jahr fällig sind sondern man hat es ein bisschen aufgeteilt und dann ist ihm aufgefallen dass es immer wieder Dinge gibt ja vielleicht auch gänzlich streicht weil sie überflüssig geworden sind.

00:15:32: also dann strich durch und Thema ist erledigt.

00:15:36: aber man hat einen Überblick und vor allem wenn ihr vielleicht noch als Führungskraft unterwegs seid oder auch Projekte leitet macht das total Sinn.

00:15:44: Ich habe das früher immer so genutzt, dass ich eben auch noch mal in meinem Vorgesetzten erklären konnte wann was wie gelaufen ist.

00:15:55: Also der hat mich dann keine Ahnung nach drei Monaten gefragt ja und da war er die und die... Das sind das Projekt die und hier Umsetzung.

00:16:03: Was ist denn da gewesen weil hier fehlt?

00:16:06: Und ich ihm dann sagen könnte Ja haben wir aber so gemacht haben bei dem gemeldet haben wir dies gemacht Weil das zum einen dokumentiert war, zum anderen aber auch entweder verschoben oder abgehakt.

00:16:16: Das war immer ganz schön und natürlich ist es klar beim Brauchmoment um diese Sachen aufzuschreiben.

00:16:23: Aber dass steht in keinem Verhältnis zu dem Aufwand den man hat wenn man irgendwas wirklich vergessen hat Oder eben wenn man dann auf einmal ein Zeitdruck kommt und das irgendwie der nachts erledigen muss Und dann vielleicht mehrere Sachen zusammenkommen.

00:16:40: Also da ist das schon wirklich gut, wenn man das alles auf einem in einem Werk zusammenfasst sozusagen.

00:16:48: Weil ansonsten habt ihr irgendwie hier so ein Zettel, da so einen Zetteln, ne?

00:16:53: Deine Kombination vielleicht aus Wandkalender, Tischkalender digitalem Kalender, Kulissen, Klebezettel Einladung schreiben und so weiter.

00:17:02: also es wirklich an einem Ort zu haben ist supergut.

00:17:04: natürlich könnt ihr das auch digital machen Wenn ihr da nen Tool habt wo ihr sagt, hey damit komme ich gut zurecht.

00:17:10: Aber schaut mal mit wie vielen Sachen ihr wirklich euren Alltag organisiert und ob es nicht sinnvoll ist das an einer Stelle zusammenzufassen?

00:17:21: Also wie gesagt Tip eins ist macht euch eine To-do Liste visualisiert irgendwie die Sachen dir zu tun habt.

00:17:28: Und wenn ihr dann diese To-Do Liste habt Dann überlegt euch genau Wie kann ich diese Aufgaben vielleicht in kleinere Happen unterteilen damit ich sie auch noch in Lücken stecken kann.

00:17:42: Und dann kommen wir nämlich gleich zu Tipp zwei, das Aufgabentitris.

00:17:45: Wenn ihr die Aufgaben unterteilt habt sage ich mal in so Päckchen vielleicht die man in zehn Minuten viertel Stunde abarbeiten kann und ihr müsst das jetzt nicht minutengenau machen.

00:17:56: Ihr müsst auch nicht so utopisch kleine Zeit einhalten wählen oder so.

00:18:01: aber dass euch einmal überlegt... Ich mache es mal am Beispiel von einem vielleicht von einer Hausarbeit oder von einem größeren Strück, was ihr schreiben wollt.

00:18:11: Ihr wollt vielleicht ein Artikel für eine Zeitung schreiben?

00:18:13: Ihr wollt einen Buch schreiben und das heißt, ihr habt zu tun... Ich sag jetzt mal dreißig Seiten!

00:18:19: Das wäre jetzt noch kein Buch.

00:18:20: aber wir nehmen erst einmal die Dreißigseiten zum Überlegen.

00:18:23: So diese drei Seiten schreibt ihr nicht an einem Nachmittag also sehr wahrscheinlich nicht zwingend komplett an einem nachmittag wenn ihr schneller seid und es schafft ich gönne's euch von Herzen Ich schaff's nicht.

00:18:37: Also, wenn ihr dann ein Dreißigseiten an einem Nachmittag schreiben wollt, denkt ihr euch das klappt nicht?

00:18:42: Okay also Ihr wollt diese dreißig Seiten schreiben?

00:18:46: Ihr habt aber nicht immer für drei Tage Zeit um die Dreißige Seite irgendwie komplett aus Papier zu bringen.

00:18:52: Also überlegt ihr euch okay wie ist diese Struktur?

00:18:56: Also Punkt eins der Aufgabenliste wäre... ich schreibe erst mal eine Struktur.

00:19:00: Punkt zwei der Aufgabendliste wäre.. an Tag X und die nächsten drei Seiten an Tag Y, dann geht das immer so weiter.

00:19:13: Und dann plan ich mir noch Zeit ein um alles nochmal Korrektur zu lesen, dann plane ich mir auch einmal Zeit um die Quellen zu kontrollieren ob die alle richtig sind.

00:19:22: und dann plane ich mir nochmal Zeit ein wo ich zum Beispiel die E-Mail an den Verlag schicke Arbeit einfach in kleine Päckchen gepackt.

00:19:37: und was wir oft nicht machen ist, dass wir das so akribisch planen.

00:19:44: Also ich kenne einige Leute ja die schon immer wieder sich das im Kalender machen.

00:19:48: aber normalerweise werden wir ein großes Projekt haben und leider auch bei unseren Herzensprojekten dann machen wir sie dann wenn alles andere erledigt ist und wenn wir Zeit überhaben.

00:20:00: Aber heutzutage hat man einfach keine zeit mehr über.

00:20:04: Und es gibt auch so Arbeitsplätze, da ist immer alles wichtig und immer alles dringend.

00:20:10: Deswegen macht das Sinn sich wirklich Termine mit sich selber zu machen an denen man daran arbeitet und die auch verbindlich im Kalender einzutragen.

00:20:22: Wenn ihr euch denkt gut aber ein Tuduliste gibt's ja auch noch.

00:20:26: ich muss dir erstmal einmal von oben nach unten arbeiten.

00:20:29: Auch so eine Sache vielleicht ist eine Tuduleste gar nicht richtig.

00:20:34: euer Euer Tool, eure Methode.

00:20:37: Vielleicht braucht ihr zum Beispiel zwei oder drei Tutulisten also einmal eine Tutuliste auf die alles schreibt was ihr zu tun habt.

00:20:44: Eine Tutulist nur für schöne Sachen so eine Art Bucketliste.

00:20:49: also was möchte ich auf jeden Fall noch mal machen das muss ja nicht sein bis man dann irgendwie keine Ahnung den Tod schon ins Auge schaut.

00:20:57: Also ich finde so Bucketlisten kann man durchaus jetzt auch schon Mal anfangen und eine Liste füllen mit Dingen die schön sind die aber auch genauso mit aufgenommen werden können.

00:21:08: Und eine, und hier kommt meine Lieblingsliste, eine Not-to-Do Liste.

00:21:13: Wenn ihr seht dass ihr zum Beispiel aus eurer To-do-Liste immer wieder Dinge streicht oder ihr seet okay ihr kommt da eh nicht zu, ihr habt da eh keine Lust drauf dann schreibt sie doch mal auf die not to do liste.

00:21:30: überlegt euch doch mal was könntet ihr dafür tun das ihr das nie wieder machen müsst Zum Beispiel Staubsaugen.

00:21:36: Ja, Staubsaugen habt ihr keinen Bock drauf.

00:21:39: und dann wenn das auf die Not-to-do Liste kommt und mittlerweile gibt es ja solche Möglichkeiten kommt da vielleicht raus dass ihr das nie wieder macht weil er euch jetzt einen Staubsäugeroboter anschafft so.

00:21:50: Und das geht auch mit ganz vielen anderen Sachen.

00:21:56: Vielleicht lasst ihr euch nicht mehr euer Zeitmanagement von einem Kollegen durcheinander bringen, der immer dann nochmal ankommt und sagt ja hier ich habe noch mal dringend eilig wichtig und so.

00:22:07: Und ihr sagt nö das... Ich hab hier super Zeitmenschwind, kriege jetzt nicht mehr unter weil es nachher oft an euch hängen bleibt, oft so ist dass ihr dann Überstunden macht und nur weil er seine zeit nicht im Griff hat kann ja sein.

00:22:23: Dann gehört auf eure Not-to-do Liste, das nehme ich meinem Kollegen nicht mehr ab.

00:22:27: Das nächste Mal sage ich einfach nein!

00:22:31: Übrigens in den allermeisten Fällen ist es so, dass Menschen mit einem schlechten Zeitmanagement mehr dadurch lernen.

00:22:38: Dass ihr einfach mal sagt ne kann ich jetzt nicht abnehmen.

00:22:40: auch bei Kindern funktioniert das ganz gut.

00:22:43: Sondern musst du dich selber darum kümmern weil sie dann selber nämlich Lernen Das sie ein bisschen früher unterwegs sein müssen.

00:22:54: und Dann wenn ihr das habt also ihr habt Kalender ihr habt eure to-do Liste?

00:22:58: Dann könnt ihr überlegen Wie gesagt, wo die Aufgaben reinkommen.

00:23:03: und Tipp drei ist kombiniert doch vielleicht Aufgaben.

00:23:07: Das macht man eh schon wenn man zum Beispiel auf einem Weg zur Post geht und einkaufen oder solche Sachen.

00:23:13: aber es gibt ganz viele Dinge wo man das hinkriegen kann.

00:23:19: Ein Beispiel war schon die Warteschlangen im Supermarkt.

00:23:24: Ich kann mich total genervt in die Wartschlange im Supermark stellen Zack, gleich im Kopf haben.

00:23:32: Das will ich noch organisieren und das will ich auch organisieren.

00:23:36: Und wenn ihr mit den drei Tipps arbeitet, seid ihr glaube ich schon relativ weit vorne.

00:23:42: Natürlich haben wir dann immer nochmal einen Special-Tipp.

00:23:48: Ist ja auch ein Artisch Spezial.

00:23:52: Und das ist wirklich denkt über nach wie ihr euer Leben gestalten wollt.

00:23:59: Denkt über nach was wollt ihr wirklich?

00:24:01: Braucht es das?

00:24:02: Warum mache ich diese Dinge?

00:24:05: Will ich diese Dinger überhaupt machen?

00:24:08: Tut mir das gut.

00:24:11: Je nach Tätigkeit können es unterschiedliche Fragen sein, die da relevant sind aber denkt daran Zeitmanagement ist halt Lebenszeit-Management.

00:24:21: Also nochmal zusammengefasst um am besseres Zeitmenschmen zu bekommen macht ihr erstens die To-Do Liste und die Not to do Liste.

00:24:30: zweitens Ihr guckt mal was sind eigentlich meine Zeitdiebe?

00:24:35: Wo verliere ich ganz, ganz viel?

00:24:38: Lässt sich vielleicht da auch schon einiges anders regeln.

00:24:41: Dann habt ihr die To-do-Liste, die ihr in sinnvolle kleine Päckchen packt oder wo ihr irgendwas kombiniert.

00:24:49: und Punkt fünf ist – die Freiheit genießen!

00:24:53: Also wirklich das was ihr durch ein gutes Zeitmanagement rausgeholt habt richtig auszukosten und nicht es wieder mit neuen weiteren Sachen zu füllen.

00:25:06: Ich hoffe, das hat euch einen guten Überblick gegeben über das Thema Zeitmanagement.

00:25:10: Wenn ihr Lust habt!

00:25:11: Wir haben im Herbst, es sind relativ viele Themen, die wir im Arty beackern also so wie Nicole als auch ich.

00:25:20: Es gibt ganz viele Workshops und wenn ihr mögt seid doch einfach dabei.

00:25:24: Wir wollen die Boa Endlich Community jetzt einfach mal mehr zusammenführen Und am allereinfachsten geht das, wenn ihr mich einmal anschreibt dann nehme ich euch auf in den Brauer Endlich-Kanal auf WhatsApp und dann seid ihr immer versorgt mit den neuesten Infos.

00:25:42: Bis dann!

00:25:43: Alles Gute Tschüss.

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