BOAH endlich - kreatives Chaos (Folge 28)
Shownotes
Wie fühlt es sich an, wenn eine Lösung so weit weg oder gar nicht möglich erscheint? Das kennt wohl jeder. Diese Lösungslosigkeit ist schwer auszuhalten. Nicht nur für Coachees, sondern auch für ihre Coaches.
Dabei ist es in vielen Fällen ein ganz normaler Teil des Prozesses. Wie das? Das erklären wir in dieser Folge und auch, was in anderen Phasen eine Prozesses so zu tun ist, damit es sauber läuft.
Für das MEHR im Job mit Sinn, Humor, wilden Ideen und nie ganz jugendfrei.
Neue Folgen alle 14 Tage mittwochs.
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Transkript anzeigen
00:00:09: Hallo und herzlich willkommen bei
00:00:10: Boa.
00:00:10: Endlich, der Lava-Podcast, den ihr gerade noch gebraucht habt.
00:00:14: Heute bei eurer gefühlt Achttausend Millionen Grad werden wir uns mal ein bisschen mit kreativen Chaos beschäftigen weil wir einfach ... Nein jetzt hätte ich fast gesagt keine besseren Titel gefunden haben aber weil es glaube ich grad so ein bisschen war so Ja?
00:00:29: Das ist wasso!
00:00:30: Ich bin manchmal ein bisschen zu ehrlich Aber es ist auch die Situation in der wir uns befinden Was grade ansteht, was losgeht Und manchmal ist das so ein bisschen kreatives Chaos.
00:00:42: Ich bin schon ganz gespannt, weil du eben angeteasert hast in der Vorbesprechung, dass du jetzt als Referentin am Wochenende unterwegs bist und ich bin schon sehr gespannt was wird!
00:00:49: Das klingt wahnsinnig angeblich, wenn man das so sagt.
00:00:53: Aber ich bin Referentin auf einer Ehrenanschulung?
00:00:56: Nee, finde ich nicht... Also ich könnte da noch ganz dozenten, finde es noch mal krasser.
00:01:02: Aber den Unterschied habe ich nie verstanden.
00:01:04: Da fragst du dir absolut falsch.
00:01:06: Ich konnte dich gerade nur mit irgendwelchen Bushido-Details nachhelfen, nicht mit
00:01:10: schlauen Gedanken.
00:01:10: Oder Seminarleiterin?
00:01:13: Ja aber das wäre halb gelogen weil ich bin nur für einen Punkt zuständig.
00:01:18: also eigentlich ist es gar nicht so wild und trotzdem freue ich mich sehr da drauf und finde auch eine richtig coole Sache.
00:01:25: Es geht ja darum dass wir hier in der Kinder- und Jungtarbeit auch von der Kirchengemeinde Dinge getragen werden und da gibt es so traditionell einfach Freizeiten, die gemacht werden.
00:01:36: Und Kirche hatte schon immer den Anspruch dass man da auch geschultes Personal in Anführungszeichen hat.
00:01:43: also das die Erdenamtlichen das nicht einfach so machen sondern sich wirklich auch ein bisschen Gedanken über was machen wir da eigentlich tun?
00:01:52: Und zu meiner Zeit also vor acht tausend Jahren waren das Schulungen über den CFOHM.
00:02:00: Den gibt es aber so in dem Form, das hat sich alles über die Jahre einfach verändert und verkleinert.
00:02:05: Und jetzt macht die Kirchengemeinde dasselbe und macht immer so Schulungswochenenden wo man einfach mit den Ehrenamtlichen zusammen meistens in einem Gemeindemaus sitzt und ein bisschen thematisch inhaltlich arbeitet und genauso aber auch schaut, dass die ehrenamtliche Unter sich so ein bisschen Gruppenbildung haben.
00:02:24: Also das ist eine Schulung für die Ehrenamtliche?
00:02:26: Genau.
00:02:27: Damit diese ehrenamtlichen werden in den Sommerfällen zum Beispiel beim Kindercamping, die Leitung mit übernehmen.
00:02:33: So werden da einfach Teil des Mitarbeiterteams sein.
00:02:36: und mich hat jetzt spontan die Kollegin, die das macht angerufen weil ihr eine abgesagt hatte, die den Samstern am Mittag dargestalten wollte und dann viel über fünfzehn Enken ein, dass ich ja tatsächlich sowas auch noch mache... So Angebote und dass ich auch jemand bin, der Rechnung schreiben kann.
00:02:53: Was ist ja bei Kirche immer wichtig?
00:02:55: Dass man in einem Rechnungsschreiben darf...
00:02:57: Ja wir können das alles.
00:02:58: Genau!
00:02:58: Wir können
00:02:59: Rechnungen schreiben, reden.
00:03:03: Und einfach ja auch fachlich da eine Menge zu beitragen.
00:03:06: Auf jeden Fall.
00:03:07: Also ich habe selber viele Jahre als Teenie in dieser Arbeit mitgearbeitet also hab diese Freizeiten dieses Kinderkämmer zum Beispiel kenne ich als Teilnehmerin, als kleines Kind, dann kenne selber das gemacht zu haben.
00:03:19: Und jetzt von außen kann ich das sogar als studierte Fachkraft, kann ich denen sogar sagen was wir da eigentlich gemacht haben und warum das so wird.
00:03:26: Warum?
00:03:26: Da mache ich mal viel hinter ist.
00:03:29: Genau!
00:03:29: Und dann werde ich mich Samstag bei hoffentlich nicht so schwülen vierzig Grad mit den Jugendlichen über Gruppenphasen beschäftigen und unterhalten.
00:03:39: Das heißt in einer Gruppe diese unterschiedlichen Phasen wie Menschen dann so aufeinander kommen
00:03:43: oder... Gruppenphasen in dem Sinne, dass immer wenn ... eine Gruppe ist ja mindestens drei Leute.
00:03:49: Auch so ein Kirchliche, ne?
00:03:50: Wenn sich mindestens dreie unter euch versammeln, bin ich mitn unter ihnen.
00:03:55: Genau!
00:03:55: Daher war wieder dein ... Wie sagt man kathedralisch das Name?
00:03:59: Wie hast du es immer genannt?
00:04:01: Wenn etwas so kirchlich ist für dich sagst du immer, das ist mir zu...
00:04:05: Ach da gibt's unterschiedliche Begriffe.
00:04:08: Okay
00:04:08: wir kommen auf den Contacts an.
00:04:10: Bei der Namensfindung vom Arty hat sie das immer gesagt.
00:04:13: Achso
00:04:15: Ja, aber kathedralisch kann schon sein.
00:04:17: Aber sowas ... Ach so!
00:04:20: Ich denke drüber nach, du kannst erst mal erzählen und ich komme
00:04:22: gleich drauf.
00:04:23: Leute das ist wirklich einfach zu heiß zum Duncanen.
00:04:26: Samstag zweiunddreißig grad, null Prozent Regenwahrscheinlichkeit.
00:04:29: Ich hoffe es ändert sich noch.
00:04:30: also ich will hoffen dass für dich... Nein,
00:04:32: ich werde einfach schweiß meines Angesichts dastehen und wir werden gemeinsam leiden und das wird uns auch einschweißen.
00:04:38: Aber nun mal so jetzt mal unter.
00:04:39: kurz kurz, du bist nicht im Arti ne?
00:04:41: Okay, gut.
00:04:42: Nur so für mein Terminplan?
00:04:45: Auf drei Wochen jetzt am Stück!
00:04:50: Das haben die ja schon dieses Woche nämlich länger geplant.
00:04:51: Die machen den Gemeindehaus und ich bin nur an einem Teil eingeladen mit denen die Gruppenphasen zu machen.
00:04:59: Wenn Menschen zusammenkommen ist das ein Modell was so ein bisschen alles kann nichts muss.
00:05:05: also es heißt nicht dass das wirklich genau her genauso abläuft aber einfach durch Studienuntersuchungen und schlauen Pädagogen und Sützelogen entwickelt, dass eben bestimmte Phasen in Gruppen doch stattfinden.
00:05:19: Dass es immer diese Kennlernphase gibt, dass es eine Machtphase gibt das ist eine Performing-Phase gibt, eine Intimitätsphase und eine Abschlussphase so grob zusammengefasst.
00:05:31: Die einzelnen Phaszen?
00:05:33: unterscheiden sich wie erst mal so.
00:05:34: eine Kennenentphase ist wahrscheinlich dieses, also gibt es ja auch unterschiedliche Modelle zum Beispiel von Tuckman.
00:05:38: Der hat auch dieses...
00:05:40: Genau das ist zum Beispiel ein,
00:05:41: das ist
00:05:42: von Tuckingman die Snorming, Storming, Performing irgendwas.
00:05:45: Ich setze finde ich mir so schwer auszusprechen mit der Ablösungsphase.
00:05:49: Er hat noch eine fünfte dann nachher eingeschoben später.
00:05:52: Ursprünglich waren es ja vier und diese Trennenphase hat er nachher noch sozusagen hier eingeschobene.
00:05:58: Genau,
00:05:58: aber das in der Regel geht so für Kinder und Jugendarbeit geht man von fünf Phasen aus Und die Phasens unterscheiden sich ein bisschen, dass man sich als Mitarbeiter ein bisschen darauf einstellen muss, welche Dinge werden von mir verlangt.
00:06:13: Zum Beispiel beim Kennenlernen ist es wichtig dass ich als leitender Mitarbeiter klare Präsenz habe, das sich deutlich bin, dass ich Vertrauen schaffe und dass ich die Kinder im Blick habe und viele Initiative zeige viel Anleite, viele Anbiete und die Dinge, die ich anbiete aber zum Beispiel nicht viel Intimität verlangen.
00:06:31: also nicht irgendwie so Anfass- und Kuschelspiele sondern erst mal wir lernen uns kennen, machen Namensspielchen.
00:06:37: Wir machen dies und
00:06:38: jenes.".
00:06:38: Und das wird meistens dann abgelöst, dass es da so eine Phase gibt oder eine Phase, wo sich die Kinder Jugendlichen oder Teilen nehmen.
00:06:47: Das passt auch auf Erwachsenen, auch auf Teams oder auf Fortbildungsgruppen – das passt schon zusammen.
00:06:52: Wenn man sich dann ein bisschen kennenlernt, dass ist dann dieses Rangel-Line gibt.
00:06:56: Wer ist eigentlich hier der Held?
00:06:58: Wer gehört zu wem?
00:07:00: Wie werden Machtspiechen gespielt?
00:07:01: Wie kann ich am besten
00:07:02: dastehen?".
00:07:03: Und auch die Grenzen von den Mitarbeitenden austesten.
00:07:08: Ich kenne das auch so, dass man sich erst mal aufeinander einschwingen muss.
00:07:11: Also was für mich vielleicht normal ist, ist es für den anderen nicht normal.
00:07:15: Wo ist deine Grenze?
00:07:16: Wo ist meine
00:07:16: Grenze?!
00:07:17: Was ist für dich okay oder halt eben nicht?
00:07:20: Genau
00:07:21: und das ist genau das, was du zwischen kennenlernen und wir handeln das aus!
00:07:27: Wenn du dir überlegst, wo gehst du irgendwo hin?
00:07:28: Ist das ja auch zuerst mal mit den Namen und dann ist man vielleicht ein bisschen zurückhaltend nahe.
00:07:32: Und irgendwann lernt man sich erkennen erfährt Dinge voneinander arbeitet miteinander macht Angebote in wechselnden kleinen Gruppen und schon weiß ich aber der die da hinten dies echt kacke die hört irgendwie komische Musik oder die davon ist total meine Freundin weil wir sind beide im Radsportverein.
00:07:47: all diese Beispiele und darüber bildet sich halt zur Mitte hinbilden sich klicken und man hat so gruppenregeln.
00:07:54: Man kann mit Konflikten besser um man braucht, also immer weniger Anleitung und ist als Gruppe sehr stark.
00:08:01: Aber die nachfolgende Phase ist eben dass man dann anfängt das auszuhandeln.
00:08:05: Das heißt man hat so eine Machtphase oder wie du es jetzt gesagt hast danach penkt man an und klärt diese Dinge?
00:08:15: Oder was ist die nächste folgende Phase?
00:08:18: Warte da muss ich mal einen schlauen Zettel holen.
00:08:33: Ja, es fällt's ja auch überraschend, dass ich jetzt da so viel wissen will.
00:08:36: Aber ich frag deswegen so genau weil ich nämlich ein ähnliches Modell mir gerade angeguckt habe und eben auch mit meinen Coaches ähnliche Phasen grade quasi oder bei den Phasern erlebe.
00:08:52: Deswegen frage ich jetzt einfach nochmal also wir haben genau Machtkampf und dann gehts weiter wie?
00:08:56: Mit der Intimität.
00:08:58: Aha, okay!
00:08:59: Also ich habe in der Vorbereitung mit zwei Modelle angeguckt, weil ich das von den gerade erwähnten... Wie heißt da?
00:09:09: Tuckman?
00:09:10: ne?
00:09:10: Ja, Bruce Tuck-Man.
00:09:12: Da kann ich mir einfach besser merken.
00:09:14: Dieses Forming, Stomming, Norming,
00:09:17: Performing
00:09:18: und dann Edjuring
00:09:20: Yes, that's a fifth one.
00:09:24: Man spielte es nicht aus.
00:09:25: oder es gibt eben noch das wird in der Pädagogik meistens verwendet nach Bernstein und Lawi.
00:09:32: Das heißt halt Orientierung Machtkampf Intimität Differenzierung Und Ablösung.
00:09:39: Das lässt sich auf ganz viele Gruppen übertragen.
00:09:43: Nicht eins, zwei, drei, vier, fünf und das ist alles ein starres Konzept sondern es gibt weiche Übergänge.
00:09:49: Es gibt Gruppen die sind schneller, die sind langsamer aber der grobe Ablauf finde ich... Ich habe das schon als Teenie in so einem Fortbildungswochenende gelernt oder mir angeguckt dass es diese Gruppenphasen gibt und es hilft dir einfach zu verstehen Wenn du selber sehr jung bist und du hast so eine Kinderschaf vor dir, warum sind die am Anfang zurückhaltend?
00:10:09: Warum funktioniert meine Spielidee nicht?
00:10:12: oder warum sind ihr heute so akro und testen nur meine Grenzen aus.
00:10:16: Warum muss ich da heute wie ein Polizeihund hinterher sein?
00:10:20: Dann folgt ja meistens die Phase, wieso bin ich so überflüssig?
00:10:24: Warum brauchen die das gar nicht?
00:10:25: Warum machen diese Dinge untereinander?
00:10:27: Und dann den Abschluss wieder wo ich wieder mehr gefragt bin... weil dann dieses Loslösen ja auch viel Emotionen einfach auslöst und ich ja auch als Mitarbeiter das Auffangen muss, aushalten muss aber eben eine Angebote dementsprechend auch ein bisschen steuern kann damit die Gruppe einfach eine Harmonie hat und so ein bisschen Einklang kommt.
00:10:49: Und ich finde es schön dass man mit solchen Modellen einfach und das ist wirklich egal ob das jetzt Jugendarbeit ist oder ob es Veränderungsprozesse im Team sind Verbindungsprozesse in Organisationen oder selbst eigentlich nur, wenn ein Team was lange zusammen funktioniert hat dann noch jemand Neues reinkommt.
00:11:09: Also das ist für Startups total interessant aber eben auch Unternehmen die wachsen dass es eben diese Phasen gibt.
00:11:15: und das Hilfreiche daran ist erstmal das Wissen, dass es so ist, was zweit ist Was muss ich als Führungskraft, also aus der Richtung gucke ich ja immer.
00:11:24: Also auch als Teammitglied vielleicht wenn ich halt in dem Bereich geschult bin.
00:11:27: aber was muss sich als Fährungskraft in welcher Phase tun damit das sauber abläuft und dass man nicht jedes mal so steht oh nein!
00:11:33: Und was habe ich jetzt wieder falsch gemacht?
00:11:34: Oder man
00:11:35: sich wundert warum, warum explodiert es gerade so?
00:11:37: oder warum ist das jetzt irgendwie hier total aus den Rudern gelaufen?
00:11:40: Ja
00:11:41: genau weil's halt auch bestimmte Phasen gibt wo so ein Neu hinzukommen fast unmöglich ist Weil die Gruppe so stark ist und es ist meistens in der Intimitätsphase oder eben in der Performing Phase, dass es so ein starkes Wir-Gefühl gibt.
00:11:57: Und jeder wirklich hat seine Gruppe gefunden, die Rollen sind klar, die Regeln sind klar.
00:12:02: Wir können autonom arbeiten wir haben Bock aufeinander und da soll jetzt jemand neu rein.
00:12:07: Ja dann fängst du wieder ganz von vorne an.
00:12:08: also das ist ja nicht nur das Gefühl der einzelnen Mitarbeitenden sondern es ist ja wirklich so... Mit den anderen Phasen wieder zurückkatapultiert werden.
00:12:19: Genau, weil dann ist wieder dieses Ohr ich bin zurückhaltend oder es was neu ohre Ich möchte ihn jetzt noch nicht anfassen und irgendwie Spiechen spielen.
00:12:25: Dann fängt halt genau da wieder an oder am Hilftest wirklich in ganz vielen Situationen selbst wenn du In deinem Dreißigand zum fünften Junggesellen Abschied los düst und vielleicht ein Wochenende mit Leuten verbringst.
00:12:36: auch Da laufen diese Phasens.
00:12:40: Interessant finde ich eben auch dass das nicht unbedingt mit der Dauer zu tun hat.
00:12:44: Also diese Phasen laufen quasi immer
00:12:47: ab,
00:12:48: auch wenn es vielleicht ein Abend ist also da komme ich vielleicht ganz soweit
00:12:53: aber genau in die Intimitätsphase ist dann nicht vielleicht nicht so deep oder nicht so lang kommt
00:12:59: auf den Alkoholpegel an das kannst
00:13:01: du sagen?
00:13:02: Genau und auf die Aufenthaltung wie passend die Mitglieder sind.
00:13:06: Aber genau immer wo Menschen sich so treffen, läuft das Nacht in dieser Dynamik ab.
00:13:11: Man lässt sich da in der Dynamik auch viel erklären
00:13:15: und ableiten.
00:13:16: Ich
00:13:16: finde zur Führungskräfte super dass sie dann eben nicht so hardern müssen und nicht so lost sind und nicht solösungslos sind.
00:13:21: und das war eigentlich heute das Thema was uns beiden durch den Kopf ging so Lösungslosigkeit weil ich nämlich da schon irgendwie habe so viele Coutis gerade die so loslos unterwegs sind die nicht arbeiten, auch erkläre das ist ganz normaler Teil des Prozesses.
00:13:35: Aber wenn der Fügungskraft natürlich dann weiß okay wir sind jetzt gerade in dieser Phase da musst du dich nicht anfangen zu hardern sondern kann einfach ganz bewusst ihre Handlungssteuern Und nimmt das nicht so persönlich vielleicht auch.
00:13:48: Das entstresst die Lage voll.
00:13:49: Genau, weil du veränderst den Fokus.
00:13:52: Du guckst nicht bei dir und denkst, was habe ich falsch gemacht?
00:13:56: Sondern du guckest auf das System, du gukst auf die Gruppe und nicht auf einzelne, nicht auf Paul Peter Juer wer der Kacke ist sondern du guckt auf das ganze System und guckt okay wo befindet sich das System?
00:14:08: Dinge steuern.
00:14:09: Was muss rein, was muss raus?
00:14:11: Was muss bleiben und damit hast du überhaupt nicht so ein ... das fasst dich dann hoffentlich nicht so doller an weil du da mehr auf einer anderen Ebene unterwegs
00:14:20: bist.
00:14:20: Und man verstrickt sich glaube ich nicht in diesem kleinen Kleinen.
00:14:23: Das ist sowas was ich auch.
00:14:24: Dann
00:14:24: muss man nicht über den dritten roten Pugelschreiber jetzt im Team streiten sondern man kann ein bisschen raussoomen und sagen hey was passiert denn auf eine andere Ebene?
00:14:33: Was passiert denn hier in dem ganzen Geflecht als Team von Station E?
00:14:38: Was ist da eigentlich los?
00:14:39: Sind da irgendwelche Praktikanten neu, ist da jemanden auch Übergänge in Rente.
00:14:45: So diese ganz klassische Abschiedssituation.
00:14:48: wie selten wird das wirklich gut kommuniziert oder auch zelebriert
00:14:52: und dass es super wichtig
00:14:54: dass
00:14:54: gut vorzubereiten diesen Ausstieg, damit das Wissen einfach fürs Unternehmen da bleibt.
00:14:58: Aber nicht nur das sondern auch, damit sich die Personen gut verabschieden können.
00:15:03: Ja
00:15:03: und damit das Team sich von der Person verab schien kann und dann wieder eine Offenheit also wirklich abgeschlossen und eine Offenhalt entwickeln kann, dass ja auch der nachfolgende Mensch aufgenommen werden kann und dass sie dann in der nächsten wieder von vorne quasi anfangen können und nicht da so drinnen rumhängen weil sie es nicht losgelöst kriegen diesen Abschiedsschmerz.
00:15:24: Da gibt es jetzt ein ganz tolles Weiterbildungsangebote.
00:15:26: Ein weiterer Bildung ist nicht eine Fortbildung bei der Lippischen Landeskirche, also bei den Protestanten.
00:15:34: Macht Jörg Pullmann und da geht es genau darum wirklich wie bleibt das Wissen im Unternehmen?
00:15:39: Und wir können die Menschen gut einfach in diesen nächsten Lebensabschnitt übergehen und das wird fantastisch sein.
00:15:46: Also wer da gerade an dem Moment Und in diesem Moment im Leben ist, ich glaube das ist ein Kurs, den ich mir wirklich gönnen würde.
00:15:57: Weil es auch wirklich eine krasse Phase ist, so aus beiden Seiten der Mensch, der in Rente geht für den... Also wenn er das nicht aktiv macht hadert der da ganz schön und kann ein ganz schönes Loch
00:16:09: fallen
00:16:10: und kann auch gesundheitlich da ganz schönen Zoll zahlen.
00:16:13: und das Unternehmen was das nicht gutmacht, gerade so in den Jahren, in denen wir uns befinden passiert es einfach sehr häufig und viel wissen geht.
00:16:21: Und viele alte Strukturen gehen, viele Vitamin Bs gehen und da das aktiv zu gestalten ist glaube ich vielen noch gar nicht so bewusst.
00:16:29: Wir haben im Moment ja immer noch Leute die teilweise sehr lange in einem Unternehmen waren und die dann auch total enttäuscht sind weil einfach dieses Das On-Borden schaffen.
00:16:40: viele noch ganz gut, aber Offboarding ist irgendwie noch gar nicht so drin.
00:16:43: Nein das haben
00:16:43: Leute nicht auf dem Schirm!
00:16:44: Die decken einfach nur, dass alles gut wiedersehen wird und Freude.
00:16:47: Das sind
00:16:48: dann in den fünfundvierzig Jahre Mutters bis freitags da war.
00:16:52: Und das sagen die vielleicht die Kollegen noch unter ihnen?
00:16:54: Das ist so schade, dass du da also nicht mehr da bist.
00:16:58: Ich habe das begleitet bei einer Kollegin, die wirklich vierzig Jahren im Unternehmen gearbeitet hat.
00:17:04: Das war schon krass, weil die eben keinen richtigen Abschied hatte.
00:17:07: Also die ist dann halt so am Ende von Corona irgendwie ... hatte ihr einen Ausstieg und das wurde nie richtig schlussgesagt.
00:17:14: Ihr hatt da jahrelang noch mit zu knapsen gehabt.
00:17:16: Und es war jetzt kein Coaching-Prozess.
00:17:19: uns hätten wir das vielleicht etwas kompakter abgeschlossen sondern die habe ich halt immer mal wieder Kontakt einfach.
00:17:29: Aber das ist was, was die in jeder E-Mail... Wir haben so eine Art E-mail Freundschaft.
00:17:33: So kann man es vielleicht nennen.
00:17:35: Von
00:17:35: up to date immer mal wieder?
00:17:36: Genau!
00:17:37: Und wir haben eben wie bei einer Briefreundschaft einen etwas größeren Abstand und das ist ne Kollegin, die eben auch schon jetzt, wie gesagt den Rentner ist also deutlich älter als ich.
00:17:50: gewundert habe und auch immer wieder so mal hier eine Idee oder da eine Idee also wie es gerade passt, sondern weil mir das auch so leid hat.
00:17:57: Aber dass war einfach dieser Situation geschultet, dass es keinen richtigen Cut gab.
00:18:03: Und das finde ich ist es so krass, weil das wird so schnell belächelt und das wirdso schnell übergangen und es wird so individualisiert.
00:18:13: Das ist jetzt einfach ein bisschen empfindlich oder jetzt schließt doch da mal ab.
00:18:16: aber das ist glaube ich mit das größte Problem, die größte Herausforderung für Menschen.
00:18:24: Wenn etwas endet, sei es ein plötzlicher Tod, sei ist eine Trennung, sei in Rente gehen, sei das einen Ortswechsel ... Damit stehen die meisten wirklich alleine da und haben auch ganz wenige Handlungsalternativen für sich oder auch die Möglichkeit wie gehe ich da gut mit um?
00:18:42: Und wie kann ich wirklich abschließen?
00:18:45: Deswegen
00:18:46: gibt's ja Beerdigung und deswegen ist es ja so wichtig dahin zu gehen.
00:18:50: Und was die Unternehmen jetzt schon machen, dass ich immer mehr ist.
00:18:53: Dass sie wirklich gucken wie kann ich das Wissen da behalten?
00:18:58: Aber in vielen Konzepten fehlt mir wirklich diese Perspektive aber ich muss es auch gut für den Mitarbeiter machen.
00:19:04: also da wird noch sozusagen das letzte bisschen
00:19:07: mit abgeschürft.
00:19:09: Los!
00:19:09: Ich will doch mal pressen und dann ein Schuss.
00:19:13: Das passt einfach nicht.
00:19:15: Nein
00:19:15: weil der Mensch, das ist für den Mensch einfach so wichtig mal gesehen werden, wirklich eine Wertschätzung zu erleben und auch da einen Übergang machen zu können.
00:19:25: Und aus der Perspektive des Mitarbeitenden ist es eine Bewertung seiner Arbeit in den letzten zum Beispiel vierzig Jahren weil die kriegen ja keinen Abschlusszeugnis oder so.
00:19:37: das ist ja dann erledigt.
00:19:39: Du kriegst gar nichts
00:19:40: mehr du hast kein
00:19:41: Weihnachtsgeld mehr, du hast keine Karte mehr.
00:19:43: mit deinen Kollegen immer zusammen die fragen wie war's denn im Urlaub?
00:19:46: Wenn du eine Stelle wechst, dann kriegst du ein Zeugnis.
00:19:49: Also
00:19:49: vielleicht meistens ...
00:19:50: wenn es einklarkst?
00:19:51: Dann schon!
00:19:54: Aber da gibt's ja nicht noch mal so ne Wertschätzung oder eine Bewertung auch.
00:19:59: Man kann ja von Bewertungen meinen was man so meint.
00:20:03: aber in dem Fall wirklich nochmal ne Wert-Schätzung und ne Wertung ist ... Gehört halt
00:20:08: mit zu.
00:20:09: Sonst nennen wir es einfach eine Rückmeldung.
00:20:10: Ja,
00:20:11: genau.
00:20:11: Einfach
00:20:12: ne Rückmeltung.
00:20:12: und ich glaube, wir verschätzen ganz oft was Arbeit für uns Menschen auch identitätsstiftend ist.
00:20:20: Und für den Selbstwert?
00:20:21: Das ist ja auch immer sehr wichtig, dass das einfach unfassbar viel selbst wird bringen.
00:20:25: Ja und weil das deine Selbstverwirklichung ist, das ist ein Grundbaustein von uns Menschen.
00:20:31: Darum gehe ich immer so steil, wenn die Leute irgendwie sagen.
00:20:33: Die sind zu faul zum Arbeiten oder die hängen sich so ins System und nutzen das aus wie ich denke.
00:20:38: nein kein Mensch macht das sondern dass sind wirklich viele Dinge, die dazu führen, dass du aufgibst.
00:20:46: Und aus lauter Selbstschutz sagst du lieber ich rechte mich hier ein als dass du dich permanent diesen entwürdigenden Verletzungen auslieferst und immer wieder dir das Gefühl gespielt wird Du bist nicht gut genug so du hast einfach irgendwann auf als selbst Schutz.
00:21:02: Ja und du sitzt ja da wirklich an der Quelle und kannst es glaube ich gut einschätzen
00:21:07: weil diese Menschen sitzen vor mir.
00:21:12: Das finde ich einfach so hart Stereotyp, da drüber zu urteilen.
00:21:18: Weil das massiv ist wenn du keinen Job hast.
00:21:23: und wer bist du in deinem Leben?
00:21:26: Das ist ja auch für diese typische Hausfrauen eher wo die Frauen keinen Job hatten.
00:21:32: Natürlich war die Erziehung der Kinder- und Führung eines Haushalts ein Job aber die Gesellschaft hat es nie als solchen anerkannt.
00:21:41: Also die achtziger, neunziger Jahre haben ja gelebt vom Ehrenamt.
00:21:46: Die haben gelebt von Festen in der Nachbarschaft, von Portverein und das.
00:21:52: Und das waren genau eben diese Frauen, die eine Identität brauchten.
00:21:57: Das sind die, die lieber noch einen Kuchensonters für die Kirche backen und natürlich da irgendwo die Pfandbongs versammeln und dann auch die Preisestiften weil du einfach wirklich was brauchst, eine Vergingenständlichung
00:22:10: Ja, das ist ja auch ein Bedürfnisprogramm mit der Relativität oben.
00:22:13: Dann Selbstverwirklichung irgendwie, dass man seinem Leben einen Sinn gibt.
00:22:17: Genau.
00:22:20: Und es gibt Menschen die das in anderen Wegen als im kapitalistischen System finden also die in die Sperealität gehen, was auch immer in die Alternative gehen Weiß ich nicht, was auch immer.
00:22:34: Also irgendwas finden und drehen jenseits von diesem klassischem System irgendwie einen Sinn gibt.
00:22:39: aber jeder Mensch braucht das und jeder Mensch ist ohne dem wirklich wirklich Grund
00:22:47: kaputt.
00:22:49: Ich denke schon dass die Suche einfach groß ist.
00:22:51: Also suche nach dem warum bin ich hier?
00:22:54: Wie funktioniert Kabilitalismus?
00:22:55: Warum ist Instagram das reinste QVC?
00:22:59: So, warum müssen wir alles
00:23:01: kaufen und alles bewerten?
00:23:02: Und warum ist es das so wichtig, dass wir eben die Blauja kamen wie alle anderen auch.
00:23:06: Naja ich war jetzt eher auf diesem Trip, dass du wirklich irgendwie für dich selber rausfinden möchtest, warum du auf dieser Welt bist also was dir in Anfangstrichen Zweck deiner Existenz ist, so hat das Religi ausgedrückt aber man kann's auch anders sagen.
00:23:23: Ich glaube, das ist so dieses Suche danach.
00:23:25: Wieso bin ich hier?
00:23:26: Was ist sozusagen mein Anteil am Großen Ganzen?
00:23:30: und ich denke, dass es...
00:23:32: Das ist auch eine Lebensaufgabe.
00:23:35: Ikigai haben's als Japaner.
00:23:39: Und das fängt wirklich an mit jungen Jahren mit dieser Identitätssuche wo du verschiedene Leben ausprobierst dann so deine Sturm- und Drangphase Und irgendwann weißt du ja auch, was so Phase ist.
00:23:53: Dann kommt irgendwann auch da diese ... Wie nennt man diese Differenzierungsphase
00:23:58: vor dem Abschied,
00:24:00: wo es nochmal darum geht so was ist in meinem Leben eigentlich wirklich meins?
00:24:04: Was ist gesellschaftlich irgendwie die Erwartung an mich welche Dinge habe ich aus welchen Gründen eigentlich getan?
00:24:10: und was ist mein Sinn wenn jetzt zum Beispiel meine Kinder ausm Haus sind.
00:24:14: Wenn mein Ehemann mich nur noch nervt oder meine Frau wenn der Job nicht mit das ist was er sagen kann weil Gesundheit nicht mit macht die Firma vielleicht nicht mehr existiert Und das ist, glaube ich wirklich noch mal diese große, was wir jetzt so eine späte Mitleifquise nennen würden.
00:24:29: Aber was einfach zum Leben dazugehört bevorst du in die Brustansphase, in die Ablösungs- und Abschiedsphase dann irgendwann zu übergeht?
00:24:37: Am allergrößten der Phase finde ich, dass du dir nichts mehr beweisen musst.
00:24:41: Du kannst einfach das machen, worauf du Bock hast.
00:24:43: Ja!
00:24:44: Ich glaube, dass es auch... Bullshit wird einfach geringer.
00:24:52: Das ist keine Midlife-Crisis, sondern das ist eine Klarheit.
00:24:58: Die aber verunsichern kann, weil man plötzlich vielleicht auch mehr Nein sagt.
00:25:01: Andere verunsicherten?
00:25:03: Ja, die andere verunsicherung.
00:25:04: Weil man Erwartung nicht erfüllt.
00:25:08: Dann rutscht mir irgendwie der Schlüppi raus und ... Okay.
00:25:11: Juckt mich, genau juckt einfach nicht mehr was halt weiß ich nicht in jungen Jahren einfach total lebensbedrohlich war wenn wir da irgendwie der BH-Träger und dann Tom rausgeruttet ist in der Schule, oh mein Gott!
00:25:22: Und heute denkst du mit welcher BH?
00:25:26: Ich habe das Problem grundsätzlich genöst.
00:25:29: Was klamotten keine Ahnung.
00:25:32: Morgen gehe ich
00:25:33: nackt.
00:25:33: Du,
00:25:35: Kaiser's neuen Kleider hat schon immer funktioniert.
00:25:39: Ja genau also ihr merkt Dieses Phasenmodell, das kann man sogar aufs komplette Leben übertragen.
00:25:43: Das ist für die Gruppen gut übertragend und da werde ich Samstag hoffentlich ein paar junge Leute mit ein bisschen anstecken können, dass sie da auch Bock haben drüber nachzudenken.
00:25:55: Und für den Change-Prozess im Unternehmen, wenn ihr euch noch ein anderes Modell angucken wollt, ist zum Beispiel diese Räume der Veränderung auch ganz schön... Claes Jansen.
00:26:08: Das ist mehr als ein systemischen
00:26:10: Ecke,
00:26:10: ne?
00:26:11: Ja und das war eine schwedische Psychologe.
00:26:15: Die Schweden!
00:26:16: Genau.
00:26:16: Und die haben eben ... Der hat unterteilt in Zufriedenheit oder relative Zufredenheit wie es oft genannt wird.
00:26:21: dann kommt die Verleugnung wo man sagt nee ach das ist alles nicht so schlimm wird schon wieder besser.
00:26:27: und dann kommt eben und deswegen kam wir auch auf kreatives Chaos diese Verwirrung und Chaos und dass ist das ja wie gesagt wo ich Wie ich auf dieses Thema auch kam, weil ich im Moment ganz viele Coaches haben die in dieser Chaosphase sind.
00:26:42: Die wissen noch nicht wie es weitergeht?
00:26:43: Die wissen zurück können sie nicht mehr?
00:26:46: Wissen aber nicht wohin?
00:26:50: Wie es jetzt werden soll.
00:26:51: Haben Angst, haben schlaflose Nächte?
00:26:54: Das ist ganz arg.
00:26:55: Ich
00:26:56: kann das so nackt!
00:26:58: Das ist wirklich der schlimmste, wenn man denkt... Es wird nie besser.
00:27:02: Niemals wieder.
00:27:04: Und das habe ich nur falsch in Schädlung getroffen.
00:27:06: Der Job ist weg und alles ist weg.
00:27:08: Und es wird
00:27:08: nie wieder gut.
00:27:09: Genau.
00:27:10: Ich stehe da als Coach und sage ...
00:27:11: Mensch, Kea ist doch super.
00:27:12: Du bist ja fast da!
00:27:14: Weint doch dein Maul!
00:27:15: Genau und die tun wir immer so ein bisschen leid weil ich dann immer so ... Ja ist doch Super!
00:27:19: Wir sind jetzt in ... Und da wird's halt so noch Räume unterteilt.
00:27:22: Wir sind hier jetzt in Raum drei das heißt Raum
00:27:24: vier
00:27:25: ist Erneuerung.
00:27:25: Ich meine da muss man auch was zusammen basteln und so.
00:27:28: aber ... Da sind wir doch bald.
00:27:31: Das kannst du auch mal ein bisschen hin und her gehen und so.
00:27:34: Und eben auch in diesem Bereich Verwirrung also auch für diese Räumen kann man sich ja überlegen ist da wichtig, als Führungskraftwerter beim Grunde gehören darf.
00:27:41: Das ist ziemlich identisch zu dem was du eben gesagt hast.
00:27:45: mit diesen Gruppenphasen und da heißt eben noch mal in diesem Bereich Verwirrung und Karsten wirklich Klarheit schaffen.
00:27:52: dann nochmal überlegen die drei Ws Was will ich behalten?
00:27:55: Was will Ich beenden?
00:27:56: Was Will ich neu beginnen?
00:27:58: Da muss sich ja immer ein jeglichen Aufräum Coach denken Gibt's
00:28:02: das?
00:28:02: Ach so, diese drei Köppchen.
00:28:04: Ja, das ist ja immer
00:28:04: dieses ... Welches Gefühl
00:28:06: gibt mir?
00:28:06: Das macht mich glücklich
00:28:07: und
00:28:07: sich schwer.
00:28:09: Also wirklich immer dieses... Das ist genau immer die Frage.
00:28:11: Was behalte ich?
00:28:12: Was schmeiß ich weg?
00:28:13: Was spende ich?
00:28:14: Aber so für die Drei Bs finde ich in solchen Situationen ganz gut wenn man es dann wirklich einmal mental sortiert.
00:28:21: Manchmal auch haptisch.
00:28:22: Wenn man irgendwas hat kann man ja wirklich sagen, da tue ich jetzt da rein.
00:28:25: Und dann habe ich sie auch da reingetan.
00:28:27: Manchmal braucht man ja auch diese Verkörperlichungen von
00:28:30: Türen.
00:28:30: Auf jeden Fall!
00:28:31: Aber das ist mir in meinem Kopf sofort aufreumkott.
00:28:34: Ja, aber das
00:28:35: hilft.
00:28:36: Weil ich finde es ist ja auch... Wir kamen da im Vorgespräch so ein bisschen drauf, weil diese Lösungslosigkeit und das finde ich auch als Coach mit die anstrengendste Phase.
00:28:48: Menschen müssen da selber durchgehen.
00:28:51: Und mein empathievolles sozialpädagogisches Herz hält das kaum aus!
00:28:57: Das ist so,
00:28:58: ne?
00:28:58: Weil das einfach Menschen in Anführungsstichen verzweifelt, zu suchen und zu sehen.
00:29:04: Ohne zu sagen, da links liegt es doch!
00:29:06: Da liegt es!
00:29:07: Nimm's dir, nehm's dir!
00:29:08: Nein, das muss er selber oder sie selber...
00:29:11: Es braucht die Zeit und es gibt keine Abkürzung.
00:29:14: Also es gibt zum Beispiel nicht von Raum eins in Raum vier, dass man wieder irgendwie in Erneuerung ist und so.
00:29:20: Das gibt es nicht und es braucht diese Zeit und das braucht diese Umwege.
00:29:24: Und ich bin hundert pro davon überzeugt Wenn man da zu schnell, und das ist eben auch für die Firmen wichtig.
00:29:30: Zu schnell einfach irgendeine Lösung vorgibt, dass es sehr wahrscheinlich nicht die richtige ist weil die eigenen Ideen einfach noch viel mehr abdecken, noch viel besser den Bedürfnissen entsprechen.
00:29:43: Und dann muss man einfach mit aushalten also muss mit den Coaches zusammen.
00:29:48: Also natürlich gibt man Hinweise oder Hilfen Wie sie in dieser Phase umgehen können, dass man eben... Also im Unternehmen würde man jetzt mit Sicherheit arbeiten.
00:29:58: Mit Transparenz.
00:30:00: Man würde kreativ arbeiten und Lösungswege finden.
00:30:02: Man würden versuchen eine positive Fehlerkultur einzurichten.
00:30:05: Partie-Pizipationen, kompetenten Ansprechpartner Wertschätzung also das sind so Sachen die hast du im Coaching auch.
00:30:12: Das funktioniert auch für ein Firma aber es nützt nichts.
00:30:19: Es nutzt einfach nichts.
00:30:22: Jede schnelle Lösung wäre nur ein Pflaster.
00:30:25: Und das dann sorgt man dafür, dass diese Prozesse ewig dauern, weil sie jedes Mal wieder von vorne anfangen.
00:30:32: Weil man immer noch wieder einen Pflasser drauf hat.
00:30:34: Das finde ich in ganz vielen Unternehmen oder auch in dieser Fördergeldstruktur ist es ganz oft so als Projektes auf halbe Jahre angelegt sind und du fängst wie jeder bei Null
00:30:43: an.
00:30:43: Ich denke
00:30:44: mach doch einmal drei Jahre Förder ist durch, ausdenkt, ausprobiert.
00:30:50: Davon lernen kann und es dann gut
00:30:53: etablieren
00:30:53: kann.
00:30:54: Genau.
00:30:54: Und diese Zeit dafür hat die Gesellschaft immer weniger Geduld und auch immer weniger Geld weil es braucht diese Zeit.
00:31:01: das haben wir alle in unserem Leben schon mal gehabt.
00:31:03: diese Monate vielleicht auch Jahre wo das Gefühl hatten wir wären gleich verrückt.
00:31:08: aber dass was dann daraus kommt, hat so viel Substanz.
00:31:12: Weil wir es durchdacht haben und für uns den passenden Stein unterm Schuh gefunden haben und nicht wieder auf Sand treten.
00:31:20: Und ich finde dir die Phase ist wirklich schön für ein Coaching weil dieses Aushalten Das kann man ja fast Familienmitgliedern auch nicht zu muten.
00:31:31: Nein, die werden
00:31:33: auch jede Freundin oder so.
00:31:34: Die wird doch verrückt wenn sie selber noch ihre Kinder zu Hause hat und man muss jede Woche mit der irgendwie dasselbe trich kann.
00:31:39: ich meine es gibt Tolle Menschen, die haben Geduld und machen das.
00:31:43: Aber genau in Coaching hast du ja einfach jemanden der auch so ein bisschen außerhalb steht mit dem Du einfach wieso laut denken kannst dieses Ping-Pong spielen, dieses doch nochmal eine andere Perspektive einnehmen, doch noch mal irgendwie den blinden Fleck beleuchten.
00:31:55: Ja und er auch das ganze methodisch nochmal ganz anders angeht.
00:31:58: also eben methodisch professionell.
00:32:02: Und ich bin sehr gespannt was bei meinen Coaches rauskommen wird.
00:32:05: aber wie gesagt Ich bin dann immer so ja super Ich hab's öfter schon gesagt, aber es ist wirklich immer dieses ... Die versteh mich oft gar nicht.
00:32:17: Weil du doch gar nicht ... Du checkst das nicht, weil du sitzt in diesem unaufgerechnetem Zimmer und denkst, klar, sicher streich ich die Wand morgen?
00:32:25: Ja, komm' ich auch dran!
00:32:28: Ja genau.
00:32:29: Aber dieses
00:32:32: Gefühl
00:32:33: was ich habe, ist genau das, Jugendlichen oder deine Betreuer dann bekommen, wenn sie über diese Gruppenphasen einfach gut informiert sind.
00:32:40: Und irgendwann...
00:32:40: Dass man sich ein bisschen raussuben kann und dass man für sich selber checken kann.
00:32:45: Ach so ist nur eine Phase.
00:32:46: Gibt es sich einen Buch?
00:32:47: Oder ein Film was irgendwie heißt das ist nur ne Phasehase?
00:32:49: Ja sowas.
00:32:51: Genau!
00:32:52: Wohl nicht immer alles da in der Phase schon.
00:32:54: Nein
00:32:54: aber ganz platt einfach zu wissen wo ist es gerade?
00:32:59: Wo befinde ich mich?
00:33:00: Was macht es so schwer?
00:33:02: Aber wofür ist auch gut So dass man da einfach checkt, was da eigentlich um einer rum los ist.
00:33:08: Und ich finde das für uns Menschen ja immer wichtig so ein bisschen die Fantasie von Kontrolle
00:33:16: und nachher ist es dann auch wieder richtig schön.
00:33:17: Dann gibt's einmal wieder etwas Neues Schönes Besseres und Etwas was zum Beispiel sich der Coach überhaupt nicht so überlegt hätte.
00:33:25: also wir kommen ja mal auf super coole Ideen wo du denkst
00:33:29: tip top
00:33:29: Es ist ja auch deine Lösung, aber ich wäre auch nicht draufgekommen.
00:33:32: Nein!
00:33:32: Weil man es gar nicht kann.
00:33:37: Wie soll man da drauf kommen?
00:33:38: Man steckt nicht in dem Anrufkopf.
00:33:39: Eben.
00:33:40: Man hat
00:33:40: seine eigenen Grenzen irgendwie...
00:33:43: Man hat diese ganz klare Trennung.
00:33:44: Der Koji ist für seinen Anliegen verantwortlich und der Coach für den Prozess und die Methoden.
00:33:49: Und das ist genau richtig so.
00:33:50: Ich finde, mit solchen Modellen sieht man's nochmal ganz klar.
00:33:53: Ja, dass
00:33:53: das wirklich auch dann nur nachhaltig ist.
00:33:55: Und dann eine tatsächliche Lösung und nicht nur ein komisches Pflaster.
00:34:00: Mein Bruder hat in der Küche so einen Schild hängen.
00:34:03: Das heißt irgendwie alle sagten, das geht nicht... ...und dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.
00:34:12: Ganz schön!
00:34:13: Wir wissen oft nicht was bei den Leuten für Möglichkeiten sind.
00:34:20: Schön, eigentlich so.
00:34:21: Und wenn ihr euch mal überlegt habt ... Ich möchte das mit dem Coaching selber gerne machen!
00:34:25: Wir bieten jetzt ja eine Weiterbildung zum Coach an und zwar im Arti.
00:34:30: Das wird im April ... ... siebenundzwanzig starten.
00:34:33: heute sind die Flyer ganz druckfrisch mal
00:34:35: gekommen.
00:34:35: Die riechen noch.
00:34:37: Ja,
00:34:37: stimmt.
00:34:38: Aber ganz angenehm ne?
00:34:39: Ich hasse das, wenn das so stinkt.
00:34:41: Oh ich hab ja so einen leichten Kind mit was früher war, dass Sie sein Malereif haben.
00:34:47: Die haben so einen ganz speziellen Duft.
00:34:48: Und es gibt manche Drucker und manche Jeanshosen, wenn die nicht sehr teuer waren, dann riechen
00:34:55: sie auch so um.
00:34:56: Ich erinnere mich... Ja ja genau!
00:34:58: Meine Eltern haben immer seinen Malerei gemacht.
00:35:00: Das
00:35:00: hat sowas Wort aus.
00:35:01: Das stinkt und ist das schön.
00:35:06: Vor allem bei Papiers ist es so, es gibt so ein ... ich glaube ein Theater ist das.
00:35:12: in einer Apotheke früher immer die Flyer ausgelegt und dieses Papier roch so schrecklich.
00:35:19: Ich verstehe überhaupt nicht, warum die das gedruckt haben.
00:35:22: Die haben das wahrscheinlich einfach über engleren Druckereien Auftrag gegeben.
00:35:25: Und es war sowas zwischen ... Du konntest es auch von weitem riechen, wenn dir die Flyers gebrocht haben?
00:35:28: Habe ich das hinten schon gerochen!
00:35:31: Ja genau.
00:35:32: Das hatte sowas von ... Keine Ahnung... Es war kein Wanderzirkus.
00:35:37: Heu-Kloake Boah, ist so ganz pinnetrank.
00:35:41: Dann hat es doch einfach nur irgendwie feuch gelagert oder so was.
00:35:44: Aber jedes
00:35:45: jeden
00:35:46: Monat?
00:35:46: Ja wer weiß wo die immer ihre Arbeit
00:35:48: in den Ring ... Die Sommerzeit war die schönste Zeit weil da gab's keine Programme.
00:35:53: Also dieses also wir können
00:35:55: dann abschönen.
00:35:56: Genau.
00:35:57: also ihr könnt euch gerne einen Flyer holen oder ich werde hin auch auf meine Website setzen.
00:36:01: Da könnte er einfach meinen Ruhe durchbetan und gucken.
00:36:05: Wenn ihr wissen wollt wie man eigentlich so schlau wird wie wir
00:36:09: Wir sind
00:36:10: zu einer Weiterbildung.
00:36:13: Weiterbildung, wir müssen uns daran gewöhnen, Weiterbildung zu sagen.
00:36:17: Die DGFC legt da sehr viel Wert drauf.
00:36:20: Es ist eine
00:36:21: Weiterbildung
00:36:22: und ich hab das letzte Mal auch falsch
00:36:23: gesagt.
00:36:24: Oha!
00:36:24: Also eine Weiterbildung zum
00:36:27: systemischen Coach?
00:36:28: Ja.
00:36:29: Ich werde herzlich eingeladen, euch das mal anzuschauen.
00:36:32: Sehr gerne.
00:36:33: In diesem Sinne?
00:36:35: Ja, schwitzt weiter Immer fleißig Podcast hören.
00:36:42: Happy Sweating?
00:36:43: Yes,
00:36:44: und wisst ihr was das Allergeilste am Podcast hören ist?
00:36:47: Man braucht sich dabei nicht bewegen wenn man nicht will.
00:36:49: Ja,
00:36:50: man kann einfach in seinem kühlen dunklen Zimmer vor sich hin schwitzen und sich mal mit Gruppenphasen und Weiterbildung beschäftigen.
00:36:58: Tipptopp!
00:36:59: So lassen wir es dann.
00:37:01: Adieu!
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